Gastbeitrag von Poppy Child, Hypnobirthing-Kursleiterin
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Halte dir das mal vor Augen: Wir Menschen sind die einzigen Säugetiere, die an ihrer Fähigkeit zweifeln, zu gebären.
Andere Säugetiere vollziehen den Geburtsvorgang, ohne sich Sorgen zu machen. Die Geburt passiert einfach. Aber für die moderne Frau gibt es so viele
Faktoren, über die man sich Gedanken macht. Wie werde ich mit den Schmerzen umgehen? Was, wenn etwas schiefgeht? Was, wenn etwas Unerwartetes passiert?
All diese Stressfaktoren und Ängste können den Verlauf von Wehen und Geburt beeinflussen.
Hier kommt Hypnobirthing ins Spiel. Hypnobirthing kann dir helfen, Ängste während der Schwangerschaft zu überwinden und eine ruhige und sanfte Geburt zu erleben – egal ob sie sich als unkompliziert oder komplex herausstellt.
Was genau ist Hypnobirthing?
Viele Menschen denken, Hypnobirthing bedeute, hypnotisiert zu werden oder unter einen Bann gestellt zu werden. Das ist weit von der Wahrheit entfernt. Hypnobirthing basiert auf wissenschaftlichen Erkenntnissen und beinhaltet, deinen Geist durch Wissen neu zu programmieren, um positiver über die Geburt zu denken.
Wissen vertreibt Angst.
Warum brauchen wir Hypnobirthing?
Obwohl die Geburt eigentlich ein ganz normales und alltägliches Ereignis ist, haben wir den Bezug
zum Geburtsvorgang verloren. Denk mal darüber nach – hast du jemals eine Geburt gesehen? Wahrscheinlich nicht im echten Leben. Unsere Referenzpunkte für die Geburt sind meist Filme und Medien, die die Geburt nicht gerade positiv darstellen. Stell dir die schreiende Frau vor, die auf dem Rücken liegt, umgeben von panischen Ärzten und Krankenschwestern: Die Szene ist sehr negativ und angsteinflößend. Diese Bilder haben sich in unser Unterbewusstsein eingeprägt, sodass wir bereits Angst vor der Geburt haben, wenn wir erfahren, dass wir schwanger sind. Hypnobirthing hilft uns, Ängste loszulassen und positivere Bilder und Vorstellungen rund um die Geburt durch einen Lern- und Neuprogrammierungsprozess zu verankern.
Wie funktioniert das?
Zurück zu den Grundlagen – Der erste Schritt ist, die Physiologie der Geburt zu verstehen und wie die Geburt tatsächlich funktioniert. Das hilft dir, Vertrauen in deine Fähigkeit zu gebären zu entwickeln, weil du die Mechanismen verstehst und darauf vertraust, dass deine Physiologie für dich arbeitet und nicht gegen dich.
Ängste loslassen – Der nächste Schritt ist das Identifizieren und Loslassen von Ängsten. Angst im Kopf kann während der Wehen einen Adrenalinschub verursachen, der den Fortschritt der Wehen beeinträchtigen kann. Deshalb ist es absolut wichtig, Ängste während der Schwangerschaft anzugehen.
Ein kraftvolles Set an Werkzeugen – Hypnobirthing gibt dir einen kompletten Werkzeugkasten für die Wehen – von Atemtechniken bis hin zur Visualisierung – um dir zu helfen, dich selbstbewusst, entspannt und in Kontrolle zu fühlen. Hypnobirthing kann mit Dammmassage, Schwangerschaftsyoga und Beckenbodenübungen kombiniert werden. Die Idee ist, dass wir unseren Körper und Geist auf die Geburt vorbereiten möchten.
Umfassend informiert und selbstbestimmt – Bei Hypnobirthing geht es auch darum, über deine Wahlmöglichkeiten während Schwangerschaft und Geburt informiert zu sein und zu wissen, wie du bei Bedarf für dich selbst eintreten kannst. Du lernst über Interventionen und wie du herausfordernde Situationen meistern kannst, um sicherzustellen, dass du informierte Entscheidungen triffst – die für dich und dein Baby richtig sind. Der Kurs deckt auch alle standardmäßigen Informationen zu Wehen und Geburt ab, einschließlich der Geburtsphasen, der Rolle des Geburtsbegleiters, Dammmassage zur Geburtsvorbereitung, die Zeit nach der Geburt und mehr. Es ist wirklich eine umfassende Form der Geburtsvorbereitung.
Je mehr Übung, desto besser – Die Idee ist, dass du diese Hypnobirthing-Werkzeuge während der gesamten Schwangerschaft übst, was dir hilft, eine ruhigere und verbundenere Schwangerschaft zu haben. Am Ende freuen sich die meisten Menschen sogar auf ihre Geburtserfahrung!
Wann sollte ich anfangen?
Der beste Zeitpunkt, um mit Hypnobirthing zu beginnen, ist etwa ab der 20. Schwangerschaftswoche. Es ist nie zu spät, aber du möchtest dir genug Zeit geben, um die Werkzeuge in die Praxis umzusetzen und den Meditationen Zeit zu geben, ihre Wirkung zu entfalten.
Welchen Kurs sollte ich belegen?
Wenn du mehr über den Hypnobirthing-Ansatz erfahren möchtest, dann schau dir Poppy Childs Online-Hypnobirthing-Kurs an: Birth Box. Im Kurs lernst du praktische Werkzeuge und Mindset-Techniken für eine positive und selbstbestimmte Geburtserfahrung. Der Kurs wird per Video und Audio vermittelt, was dir eine völlig flexible Lernerfahrung ermöglicht.
Mehr über Poppy Childs Online-Hypnobirthing-Kurs erfahren
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